
Der Graue Star
Die Operation findet in Teilnarkose unter Kontrolle eines Narkosearztes statt und wird im AOB Zentrum für Augenoperationen in der Augentagesklinik Volksdorf oder in Großhansdorf durchgeführt.
Diese Operation wird in der Regel problemlos ambulant durchgeführt. Selbstverständlich bieten wir Ihnen bei mangelnder häuslicher Betreuung eine stationäre Versorgung an.
Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten.
Die trübe Linse wird durch Ultraschall-Zertrümmerung (Phakoemulsifikation) oder für das Auge noch schonender mit moderner Lasertechnologie (Femto-Skundenlaser) entfernt. Durch einen sehr kleinen unsichtbaren Schnitt von weniger als 3 mm Länge wird eine neue faltbare Linse eingesetzt, um den Schnitt so klein wie möglich zu halten. Sie entfaltet sich im Auge und wächst an der natürlicher Stelle der eigenen Linse ein und hält ein Leben lang.
Nach der Operation müssen Sie sich einige Tage schonen und dürfen nicht am Auge reiben, da das Auge nicht mehr genäht wird, sondern ein Spezialschnitt einen idealen Selbstverschluß gewährleistet.
Nach ca. 6 Wochen kann Ihnen eine neue Sehhilfe angepasst werden. Sehr oft wird anschließend eine reine Sehhilfe für die Ferne nicht mehr benötigt. Da es unterschiedliche Linsen zur Einpflanzung ins Auge gibt, besprechen wir mit Ihnen individuell, welche Linse für Sie am besten geeignet ist.
Nach der Operation ist es medizinisch erforderlich, noch ca. 4 Wochen Augentropfen anzuwenden, um eine gute und komplikationslose Einheilung der Kunstlinse im Auge zu bewirken.
Zurzeit werden die Kosten für die Operation des grauen Stars, sowohl ambulant als auch stationär, von allen Krankenkassen nahezu komplett übernommen.
Schon länger können Linsen implantiert werden, die sowohl die Ferne als auch die Nähe korrigieren, also Brillenfreiheit ermöglichen können. Diese Linsen heißen Multifokallinse.

